Für jede Kundenanforderung die individuell beste Lösung

19.01.2026

Linde Material Handling zeigt auf der LogiMAT 2026 wachsendes Automatisierungsportfolio und digitale Lösungen

Intralogistikbeauftragte, die auf der LogiMAT 2026 nach effizienten, zukunftsfähigen Lösungen für den innerbetrieblichen Materialfluss suchen, sind auf dem Stand von Linde Material Handling (MH) genau richtig. Sie finden umfassende Automatisierungslösungen, KI-Anwendungen, digitale Systeme sowie einzigartige Stapler und eine neue Schubmaststapler-Baureihe. Das diesjährige Messemotto lautet „Composed around you“ und unterstreicht den Anspruch der Marke Linde, als holistischer Lösungsanbieter für jede individuelle Kundenanforderung die beste Lösung zu liefern.

Wenn sich am 24. März die Eingangstüren des Stuttgarter Messegeländes öffnen, ist für die Besucherinnen und Besucher auf dem über 600 Quadratmeter großen, zentral in Halle 10 gelegenen Messestand von Linde MH (Standnummern B21, B17 und C38) alles vorbereitet: Ein Live-Szenario demonstriert Kompetenz und Know-how bei der Entwicklung hin zu einer stärkeren Automatisierung von Lagerprozessen. Fahrzeugexponate bieten die Möglichkeit für Touch & Feel und an den Bildschirmen werden neuste digitale Lösungen vorgeführt. Außerhalb der Halle, im wenige Schritte entfernten Ladehof zwischen Halle 8 und 10, erhalten die Besucher individuelle Vorführungen oder können Stapler selbst fahren und sich von der besonderen Ergonomie und Bedienerfreundlichkeit überzeugen. Eine weitere Ausstellungsfläche mit Beratung befindet sich im Messepark zwischen den Hallen 9 und 10.

„Das Angebot von Linde MH zielt darauf ab, den innerbetrieblichen Materialfluss unserer Kunden wettbewerbsfähiger zu machen. Dafür spannen wir den Bogen von kostenoptimierten Angeboten bis hin zu hoch performanten Lösungen auf Basis innovativer Technologien“, erläutert Dr. Monika Laurent-Junge, Senior Director Marketing und Brand Communications bei Linde MH.

Neben dem standardisierten Automatisierungsportfolio zeigt Linde MH auf dem Messestand maßgeschneiderte Lösungen für spezielle Branchenanforderungen, wie beispielsweise der Getränkeindustrie mit komplexen und schweren Ladungsträgern. Sie sind Teil der individualisierten Portfolio-Linie Linde I-MATIC, mit der Lösungen für unterschiedlichste Ladungsträger auch über 3 Tonnen realisiert werden können. „Linde MH ist einer von wenigen Anbietern in der Branche, die das Zusammenspiel von standardisierten und individuellen Automatisierungslösungen sowie stationären Anwendungen wie der Shuttle-Lösung Linde S-MATIC cube beherrschen“, sagt Torsten Rochelmeyer, Senior Director Strategy and Solution Portfolio bei Linde MH. „Orchestriert durch den Linde Warehouse Manager werden die unterschiedlichsten Branchenbedarfe und Prozessanforderungen mit einem ganzheitlichen Automatisierungsansatz erfüllt.“

Mehr Sicherheit und Produktivität durch digitale Lösungen

Im Mittelpunkt der digitalen Lösungen steht die Kundenplattform myLinde. Das cloudbasierte Webportal bündelt zentrale Flottenmanagement-, Sicherheits- und Energielösungen und überzeugt durch ein intuitives, übersichtliches Bedienkonzept. Gleichzeitig rückt die datenbasierte und zunehmend KI gestützte Entscheidungsfindung weiter in den Vordergrund: Mit einer integrierten KI Chat-Funktion können Anwender Flottendaten nun direkt per natürlicher Sprache abrufen. Die KI greift dafür auf sämtliche Daten der in myLinde erfassten Fahrzeuge zu und sorgt für eine besonders einfache, schnelle und skalierbare Interaktion – geeignet für kleine Betriebe ebenso wie für große Unternehmensflotten.

Ein weiteres Highlight ist das Real Time Locating System (RTLS+). Es basiert auf einer proprietären, im Unternehmen entwickelten Lokalisierungstechnologie, die sich effizient und unkompliziert an jedem Standort installieren lässt – sowohl im Innen- als auch im Außenbereich. Die präzise Echtzeitlokalisierung manueller Flurförderzeuge ermöglicht eine lückenlose Analyse von Positionen und Bewegungsdaten. Flottenmanager und Sicherheitsverantwortliche erhalten damit eine transparente Grundlage zur Bewertung von sicherheitsrelevanten Situationen, Beinahe-Unfällen und Schock-Ereignissen. RTLS+ unterstützt Kunden zusätzlich bei der schrittweisen Migration hin zu hybriden – konventionellen und digital vernetzten – Flotten. Mit seiner hohen Skalierbarkeit bildet es eine zentrale Basis für moderne digitale Sicherheits und Serviceangebote und bietet Management und operativen Teams gleichermaßen einen spürbaren Mehrwert.

LogiMAT 2026

Auf dem LogiMAT-Messestand von Linde MH in Halle 10 finden Besucher umfassende Automatisierungslösungen, KI-Anwendungen, digitale Systeme sowie neue Stapler und Lagertechnikgeräte.

Neue Stapler und Lagertechnikfahrzeuge zu sehen

Auch wenn der Bereich der Automatisierungslösungen stark wächst, dominieren nach wie vor manuell bediente Flurförderzeuge in den Betrieben. Deshalb zeigt Linde MH auch in diesem Segment zahlreiche Neuheiten. Im Bereich Lagertechnik gehört die Bühne dem neuen Schubmaststapler Linde Ri14, Ri16 und Ri18 im Traglastbereich von 1,4 bis 1,8 Tonnen. In Standardausführung oder Variante mit schmalem Chassis sind sie die perfekte Wahl für die Nachschubversorgung mit niedriger bis mittlerer Einsatzintensität. Die Modelle verfügen über eine integrierte Lithium-Ionen-Batterie, sind kompakt, wendig und erleichtern dem Bediener das Manövrieren in engen Regalgängen. Der ergonomisch gestaltete Arbeitsplatz sowie zahlreiche Sicherheitsassistenzfunktionen schützen und unterstützen die Bediener beim Fahren sowie Ein- und Auslagern der Last und bilden die Basis für störungsfreie Prozesse und hohe Produktivität. „Mit den neuen Modellen hat Linde MH jetzt eine zusätzliche Modellreihe für Standardanwendungen im Portfolio – wirtschaftlich in der Anschaffung und dabei ohne Kompromisse bei Qualität, Sicherheit und Bedienkomfort“, betont Torsten Rochelmeyer.

Die ersten Stufen auf dem Weg zum „next Champ“ hat die neue Elektrostaplerbaureihe bis 2 Tonnen Tragfähigkeit im letzten Jahr erfolgreich genommen. Mit dem Roadster-Modell ist eine weitere sichtoptimierte Version dazugekommen. Durch den Wegfall der A-Säule erschließen sich größere Sichtfelder, was den Einsatz sicherer macht und eine höhere Produktivität ermöglicht. Gleichzeitig erfüllt die Fahrzeugkonstruktion höchste Fahrerschutzstandards.

Ein Stück konkreter wird last, but not least der Blick in die Zukunft, um mithilfe von physischer KI und digitaler Zwillinge auf Basis des NVIDIA Omniverse die Optimierung von Logistikprozessen voranzutreiben. Bereits etabliert hat sich die Erstellung von 3D-Umgebungskarten des Lagers mithilfe eines tragbaren Scanners, um die Planung von Automatisierungsprojekten zu erleichtern und zu beschleunigen. Weitere Entwicklungsschritte konzentrieren sich auf Simulation und Echtzeitsteuerung der Flotte.

Fachpresse

Heike Oder